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Wieder einmal schwelgst du in Gedanken. Malst dir aus, wie dein Leben sein könnte. Was du erreichen könntest. Nur um kurz darauf deinen Kopf zu schütteln um dieser Welt zu entfliehen und erneut in der Realität anzukommen.

Wir träumen gerne, sei es tagsüber oder nachts. Lassen uns in die Verführungen jener Gedanken ziehen, ohne jemals unserer Realität wirklich zu entfliehen. 

Wir glauben daran, dass unsere Träume immer das bleiben werden – hinreißende Hirngespinste, denen wir nicht entrinnen können und wollen. Visionen, die zwar möglich erscheinen, aber für uns doch ewig unerreichbar sind. 

Ein Gedankenkarussell, welchem wir entkommen müssen. 

Träume sind erreichbar und du hast die Macht, sie Wirklichkeit werden zu lassen.

Diese 10 Tipps und Tricks sollen dir den Weg zu deinen Visionen erleichtern.

Lasse deine „Realität“ einmal außer Acht und träume

Viele von uns scheitern schon am träumen selbst. Im Laufe unseres Lebens haben wir unsere Kindheitsträume aufgegeben und seitdem nicht mehr gewagt weitere zuzulassen.

Sei es aus Angst, dass unsere Visionen nicht akzeptiert werden oder wir uns mit ihnen lächerlich machen. 

Sei es aus Furcht davor feststellen zu müssen, dass unsere jetzige Realität uns nicht erfüllt.

Sei es aus unbewusster Gewohnheit, weil es doch zum „Erwachsen werden“ gehört, die Träume über Bord zu werfen und in der Realität anzukommen.

Oder sei es der fehlende Mut, sich einmal mit sich selbst auseinander zu setzen.

Die Gründe können vielfältig sein. Doch nun heißt es, alles außer Acht zu lassen, die Augen zu schließen und zu träumen.

Lasse deine Gedanken wandern, ignoriere, wie unmöglich es für dich sein könnte. Träume sind dazu da, die Grenzen der Wirklichkeit zu sprengen und die Fesseln des Möglichen zu zerschlagen. 

Kein Traum ist zu groß und keine Vision unerreichbar. Also nur Mut – Träume.

Erkenne deinen Traum

Träume, Traumfänger

Wenn du dir die Chance gegeben hast zu träumen, folgt im nächsten Schritt die Erkenntnis. Welche deiner Sehnsüchte sind so groß, dass du ihnen folgen möchtest?

Definiere diese für dich. Je klarer und deutlicher wir unsere Träume vor uns sehen können, desto eher werden wir diese auch erreichen. 

Versuche Unklarheiten zu vermeiden. Dies bietet uns zu viel Spielraum und führt leider oftmals dazu, dass wir unsere Visionen zu früh aufgeben. Gerade weil wir uns nicht wirklich darüber klar geworden sind, was überhaupt unser Traum ist.

Definiere deine Zwischenziele

Bist du dir deines Traums oder deiner Träume bewusst geworden, gilt es einen möglich leichten Weg zu finden. 

Ein großes Problem beim Erreichen von Träume liegt darin, dass wir zu schnell unsere Motivation verlieren. Warum wohl sind die Fitnesscenter (zumindest ohne Corona) im Januar und Februar immer voll, während schon im März der Publikumsverkehr enorm abnimmt? Tja, der bekannte Neujahrsvorsatz von mehr Sport schlug bei vielen (mal wieder) fehl.

Der Grund liegt meistens in der mangelnder Motivation. Am Anfang sind wir voller Tatendrang, nur um kurz darauf festzustellen, dass der Großteil der Dinge länger braucht, als wir geplant haben. Beliebte Folge dessen: Das Aufgeben des gesamten Vorsatzes und der Neuversuch im nächsten Jahr. Und sind wie einmal ehrlich, das hast du doch bestimmt selbst schon einmal erlebt, oder? Ich kann mich auf jeden Fall nicht aus der Rechnung nehmen.

Wie also kannst du diesem Problem entgehen? Die Antwort liegt darin, die Motivation gar nicht erst zu verlieren. Und um dies zu erreichen, hilft es immer wieder kleine Erfolge zu feiern. Nichts spornt mehr an, als die eigenen Fortschritte zu sehen.

Also definiere dir erreichbare Zwischenziele. Und schon wirkt die große Vision viel machbarer.  

Netter Nebeneffekt, du fokussierst dich vielmehr auf deinen Weg. Und hey, mehr Erfolge haben doch noch keinem geschadet 😉

Manifestiere deine Träume und Ziele

Aus den Augen, aus dem Sinn.

Wer kennt dieses Sprichwort nicht. Und damit deine Visionen nicht Opfer jener Weisheit werden, solltest du dich daran machen sie zu manifestieren. 

Eine einfache Möglichkeit ist es, deine Träume und Zwischenziele aufzuschreiben. Erstelle dir einen „Traumplan“, in welchem du jedes Zwischenziel notierst und ähnlich einer Treppe die Stufen zum Erreichen deines Traums hinauf schreitest. Damit die Methode noch effektiver ist, stelle sicher, dass du dir deinen „Traumplan“ immer wieder ins Gedächtnis rufst. Gut zu bewerkstelligen ist dies mit Erinnerungen oder Post-Its in deiner „Alltag-Umgebung“. 

Ebenso kannst du anderen davon erzählen, solange du dich damit wohlfühlst. Seien es Menschen in deinem engsten Umfeld oder vorerst Fremde auf Social-Media-Plattformen. Lasse dich von ihnen für deine Träume verantwortlich halten. Müssen wir Rechenschaft für Dinge ablegen, erledigen wir sie grundsätzlich zuverlässiger und dauerhafter.

Umgib dich mit Menschen, die dich nach vorne bringen

Wir sind der Durchschnitt der 5 Personen, mit denen wir die meiste Zeit verbringen. 

Jetzt ist es an dir, dir das zu nutze zu machen. Möchtest du deine Träume und Ziele erreichen, wird es dir deutlich leichter fallen, wenn die Menschen in deinem Umfeld dich dabei unterstützen. 

Stetiger Austausch und Input kann Wunder bewirken. Ebenso verfolgen wir wohl alle lieber Ziele, für welche wir Zuspruch erhalten. Hast du nun Personen in deinem Umfeld, die die gleichen Ziele und Träume haben, wird dir dieser Zuspruch wesentlich eher zu teil werden. 

Schaden tut es in keinem Fall.

Nutze die 80/20-Regel

Ein weiteres Phänomen, welches du nutzen kannst, ist die 80/20-Regel. Dieses besagt, dass 20% unseres Aufwandes 80% unserer Ergebnisse liefert. Wir erreichen also mit relativ geringem Aufwand den größten Teil unseres Ziels.

Wie genau kann dir das weiterhelfen? 

Zum einen kannst du es im Alltag anwenden, um produktiver zu werden (dazu auch dieser Beitrag). Dadurch wirst du gleichzeitig mehr Zeit für deine Visionen haben. 

Ebenso bei der Erreichung deiner Träume selbst. 

Generell gilt, dass du zunächst feststellen musst, was dich am ehesten voranbringt und womit du, zumindest vergleichsweise, deine Zeit „verplemberst“. Danach werden die Aktivitäten, die im Verhältnis Aufwand-Ergebnisse, am schlechtesten abschneiden aussortiert. Entweder, um sie durch neue Ideen zu ersetzen oder um mehr freie Zeit zu haben. Das bleibt dir überlassen.

Eins kann ich dir aber mit Sicherheit sagen, wendest du die Regel (richtig) an, wirst du dich über positive Effekte freuen können.

Rechne mit Rückschlägen, aber lasse dich von diesen NICHT unterkriegen

Auf Regen folgt Sonnenschein.

Eine weitere alte Weisheit, die uns bestens den Weg weisen kann. 

Unser Leben ist durchzogen mit Erfolgen und Misserfolgen. Das ist bei jedem Menschen gleich. Der einzige Unterschied liegt darin, wie wir mit ihnen umgehen. 

Jeder von uns hat die Wahl, wie er auf Rückschläge reagieren möchte. Wie er mit Erfolgen umgeht und in welcher Art und Weise er sich von ihnen leiten lässt. 

Ich kann dir jetzt schon sagen, dass dein Weg zur Erreichung deiner Träume nicht nur Sonnenschein mit sich bringen wird. Du musst dich darauf einstellen Fehler zu machen und lernen mit den Misserfolgen umzugehen.

Eine Sache solltest du allerdings niemals zulassen und zwar, dass du dich von Rückschlägen runterziehen lässt. 

Wir sind alle bloß Menschen und als solche fehlbar. 

Also denke jedes Mal daran, du bist bestimmt nicht der/die einzige, dem dieses Missgeschick passiert ist. Aber du kannst besser reagieren, als die Personen vor dir.

Und wie heißt es so schön, aus Fehlern lernt man. Und sie sind und bleiben die besten Lehrmeister.

Habe den Mut loszulassen

Egal wie sehr wir uns bemühen, es ist immer möglich, dass wir in einer Sackgasse enden. Dort angekommen bringt es uns herzlich wenig, weiterhin gegen die Wand zu wollen. Stattdessen sollten wir den Mut besitzen, uns unsere Situation einzugestehen und umzukehren. 

Wie bereits gesagt, stellen Fehler nichts Schlimmes dar. Der wahre Charakter eines Menschen offenbart sich auch dadurch, wie er auf sie reagiert.

Kannst du deine eigenen Fehler eingestehen? Kannst du dich bei deinen Mitmenschen entschuldigen, wenn du falsch lagst? 

Falls ja, Hut ab, die wenigsten haben den Mut, dies zu tun.

Allen anderen bleibt gesagt, dass es dies ab heute zu ändern gilt.

Halte nicht an Personen, Dingen und Meinungen fest, die dich zum Stillhalten zwingen. Sei dir selbst gegenüber ehrlich. 

Natürlich dürfen wir nicht einfach aufgeben, wenn etwas nicht perfekt läuft. Allerdings dürfen wir uns auch niemals zu sehr auf etwas versteifen. 

Das Leben ist ein Balanceakt aus den unterschiedlichen Extremen. Und die goldene Mitte zu finden, ist unsere Aufgabe.

Wenn du also das nächste Mal merkst, dass dir etwas oder jemand überhaupt nicht gut tut, habe den Mut es oder ihn loszulassen.

Beginne zu handeln

Ja, der wahrscheinlich vorhersehbarste Tipp. Ich glaube, jeder von uns kann diese Erkenntnis auf und ab predigen. 

Das Problem? – Wir lieben es, das genaue Gegenteil davon zu tun. Gerade Kopfmenschen und Perfektionisten neigen dazu, sich über alles und jeden erst einmal eingehend Gedanken zu machen. Dabei wird die Chance zum Handeln allzu gerne verpasst. Stattdessen leben in den Köpfen Fantasieszenarien auf, die hätten real werden können.

Nachdenken ist gut, Überdenken dagegen gar nicht. Je mehr Gedanken wir uns machen, desto furchteinflößender kann eine Sache werden.

Zaudere das nächste Mal nicht und setze deine Wünsche in die Tat um.

Vergiss niemals: Vertraue dir 

Meines Erachtens ist dieser Punkt, der wichtigste. Wenn du dir nur einen zu Herzen nehmen möchtest, empfehle ich dir, diesen zu wählen. 

Es gibt in unserem Leben nur eine Person, die immer an unserer Seite sein wird. Die mit uns durch Gut und Schlecht geht. Welche niemals unsere Seite verlässt, egal was das Leben uns entgegenstellt. Diese Person sind wir selbst.

Möchtest du deine Träume erreichen, darfst du dir niemals sagen, dass es für dich unmöglich ist. Es ist egal, ob dein Umfeld dir entgegen steht oder Wildfremde nicht an dich glauben, erst wenn du selbst aufgibst, bist du zum Scheitern verdammt. 

Glaube daran, dass du die Macht hast deine Träume zu erreichen. Höre auf Ausflüchte zu suchen. Sei dein eigener Cheerleader, wenn kein anderer diese Rolle übernehmen möchte.

Am Ende wirst du nicht nur nach den Sternen greifen, sondern sie auch erreichen.

Und zum Schluss

Jeder von uns darf träumen.

Jeder von uns hat die Chance, seinen Weg selbst zu gestalten.

Nimm dir also nicht die Möglichkeiten, sondern bedenke:

Du hast die Macht, deine Träume real werden zu lassen.

Worauf wartest du? – Leg los.

Bis dahin,

Pauline


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