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Was hilft es uns, wenn wir der Produktivität von der anderen Seite aus zu winken?

Wir wartend am Straßenrand stehen, während sie lachend im Auto an uns vorbeisaust?

Ehrlich gesagt – Nichts.

Natürlich weiß jeder von uns, wann er nicht produktiv ist. Allerdings ist es oftmals schwer den Ursachen entgegenzuwirken. Vor allem, wenn uns ein Ansatz fehlt.

Deshalb Schluss damit: Hier sind 7 Tipps und Tricks, wie du deine Produktivität steigern kannst.

Schreibe dir eine To-Do-Liste

Ja, dieser Tipp ist wahrscheinlich der meist zitierte, den du finden kannst. Das zeigt aber gerade, wie wichtig er ist.

Es steckt deutlich mehr dahinter, als bloß alle möglichen Aufgaben für den nächsten Tag aufzuschreiben. Wäre ja auch zu schön gewesen.

Wenn du wirklich mithilfe einer To-Do-Liste deine Produktivität steigern möchtest, musst du die Aufgaben darauf reduzieren.

Ich würde dir empfehlen, nur deine Top 3 für den nächsten Tag aufzuschreiben. Natürlich ist es letztendlich jedem selbst überlassen, welche und wie viele Aufgaben er für sich priorisiert.

Für nur 3 Aufgaben spricht aber, dass du dir wirklich Gedanken machen musst, was essentiell ist. Du konzentrierst dich auf die Tasks, die du erledigen musst. Gerade weil sie wichtig und dringend sind.

Dadurch wirst du dich am Ende nicht nur produktiver fühlen, sondern es auch sein.

Finde deine produktiven Zeiten

Wie hilft dir eine To-Do-Liste, wenn du dich einfach nicht dazu durchringen kannst anzufangen?

Um diesem Problem zu entkommen, solltest du dir deiner produktiven Zeiten bewusst werden.

Jeder von uns hat am Tag gewisse Zeitabschnitte, in denen er von Natur aus produktiver ist.

Du schlägst deinen Wecker regelmäßig beim Aufstehen? Höchstwahrscheinlich bist du auch am Morgen produktiv.

Oder fängt dein „Tag“ erst an, wenn der Mond aufgeht? Dann wird auch deine produktive Zeit eher von den Sternen begleitet.

Achte bewusst darauf, wann du sowieso Energie geladen bist und nutze dies, um dein bestmögliches Potenzial zu entfalten.

Produktiv sein – aber bitte mit Pausen

Gehörst auch du zu den Menschen, die Pausen kritisch gegenüberstehen? Die, wenn sie einmal Pause gemacht haben, nicht mehr anfangen können?

Ich kenne das Gefühl. Dabei ist es so wichtig Pausen einzubauen. Haben wir uns erst einmal verausgabt, ist es kein Wunder, dass uns ein erneuter Anfang so schwer fällt. Wir haben unsere Energie vollständig aufgebraucht.

Aber steht es dem nicht entgegen, in diesem Moment eine Pause zu machen?  Bist du in genau der Situation, dann vermutlich schon. Jedoch ist es das Ziel, es überhaupt nicht soweit kommen zu lassen.

Baust du regelmäßig und bewusst Pausen ein, dann helfen sie dir, deine Reserven wieder aufzufüllen. Mache dir das zu Nutze. Und ab jetzt – keine Angst mehr vor Pausen.

Erkenne deine größten Versuchungen und meide diese

Kein Tipp ist so schmerzhaft wie dieser.

Wir alle wissen, dass es unsere Produktivität nicht steigert, wenn wir unsere Lieblingsserie weiterschauen. Aber gerade, wenn die andere Option so eine lästige Aufgabe wie das Lernen ist, scheint es umso verlockender.

Keine Sorge, du bist damit definitiv nicht alleine.

Wie kann es also sein, dass einige von uns anscheinend weniger Probleme haben, der Versuchung zu widerstehen? Ganz einfach, sie meiden diese.

Du weißt, dass du deine Serie einschalten wirst, anstatt zu lernen? Super, du hast die Versuchung erkannt. Um jetzt produktiv zu sein, musst du sicherstellen, dass du gar nicht erst in ihr Netz gerätst.

Versuche also alles zu meiden, was es dir ermöglichen würde, deine Serie zuschauen.

Schade, du musst am Laptop arbeiten? Auch das stellt kein unüberwindbares Hindernis dar. Mache auf keinen Fall Netflix, Amazon und Co. auf. Bist du erst auf deiner Seite, wird es dir wesentlich schwerer fallen, diese wieder wegzuklicken .

Das Gleiche gilt für dein Workout: Deine Couch ist immer viel überzeugender als deine Sportsachen? Versuche einfach nicht in ihr Sichtfeld zu gelangen. So kann deine Couch keine Charme-Offensive starten und deine Sportsachen brauchen keine Angst haben, übertrumpft zu werden.

Und hast du deine Aufgabe erledigt, kannst du dich ganz ohne schlechtes Gewissen der Versuchung hingeben.

Unterscheide zwischen beschäftigt und produktiv sein

Produktivität; Laptop

Der Unterschied fällt vielen von uns schwer. Besonders am Anfang wirst du dafür etwas Zeit brauchen.

Wir mögen es einfach, uns zu beschäftigen. Und leider, werden wir auch oft danach bewertet. Dabei spielt es keine Rolle, dass du das Ganze auch in der Hälfte der Zeit schaffen könntest. Wenn du dennoch die andere Hälfte nichts tuend dasitzt, hinterlässt du kein gutes Bild.

Möchtest du wirklich deine Produktivität steigern, kommst du aber nicht drum herum. Also frage dich bei jeder Aufgabe: Mache ich dies, damit ich etwas zu tun habe oder weil es mich wirklich nach vorne bringt und erledigt werden muss?

Keine Sorge, das Thema ist komplizierter und bekommt noch einen eigenen Beitrag. Bis dahin fährst du mit der Beantwortung der Frage auf jeden Fall gut.

Habe gute Laune und wenn sie nicht da ist, hole sie zurück

Das Ganze klingt erst einmal banal. Aber gute Laune hilft uns dabei, unsere Leistungsfähigkeit zu steigern.

Achte einmal darauf, wie sich deine Laune auf deine Produktivität auswirkt. Du kennst bestimmt auch die Tage, an denen man sich antriebslos fühlt und sich dementsprechend auch so verhält.

Möchtest du dem entgegentreten, gibt es einige Tricks, um deine Laune aufzubessern. Hier sind zwei, die einfach umsetzbar sind:

  1. Lächle – Wenn wir Lächeln verbessert sich unsere Laune automatisch. Dabei musst du in diesem Moment nicht einmal wirklich Freude empfinden. Probiere es einfach mal aus. Mich hat es bisher noch nie im Stich gelassen.
  2. Denke an ein schönes Ereignis der letzten 24 Stunden und schreibe dieses (wenn du magst) auf – Dadurch rufst du die Gefühle wieder hervor, die du in der entsprechenden Situation empfunden hattest. Das hilft deine Stimmung zu heben.

Also ab heute versetzen wir uns erst in eine positive Grundstimmung, bevor wir mit einer Aufgabe beginnen. Und haben wir sie erledigt, freuen wir uns umso mehr.

Rückschläge gehören dazu

Du hast alle Tipps angewendet und dennoch hat es mit der Produktivität nicht so richtig klappen wollen? Kein Grund sich sofort Sorgen zu machen!

Auch solche Tage gehören dazu. Wir können nicht immer 100% geben, auch wenn einige das sicher wollen. Wohin das führt, sehen wir leider an den steigenden Burn-Out-Zahlen.

Erzwinge also nicht das, was nicht sein soll.

Stattdessen solltest du lernen, wie du mit diesen „Rückschlägen“ umgehst. Das bedeutet für dich, dass du sie akzeptierst und nach vorne schaust. Sie stellen kein Versagen dar.

Jeder Tag bietet dir aufs Neue die Möglichkeit, dein Bestes zu geben – also carpe diem.

Und zum Schluss

Produktiv sein ist eine Fähigkeit, die wir erlernen können und kein Teufelswerk. Setzt du dich einmal näher mit dem Thema auseinander, kannst du langzeitig davon profitieren. Ich sag nur – hallo mehr Freizeit.

Probieren schadet auf jeden Fall nicht!

Wir hören uns im nächsten Post.

Bis dahin,

Pauline

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