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In den letzten Jahren haben wir alle wahrscheinlich einige Ernährungstrends mitgemacht. Von Low-Carb über Keto bis hin zum Intervallfasten – es gab so viel, dass man quasi die Qual der Wahl hatte. Und was hat es jetzt mit Basenfasten auf sich?

Inhaltsverzeichnis

Was ist überhaupt Basenfasten?

Uns allen ist wohl viel an unserer Gesundheit gelegen. Und genau dabei kommt der Säure-Basen-Haushalt unseres Körpers ins Spiel. In der heutigen Zeit konsumieren die meisten hauptsächlich saure Lebensmittel. Eine Übersäuerung des Körpers ist deshalb nur eine Frage der Zeit. Begleitet wird diese dann häufig von unangenehmen Nebeneffekten, wie dauerhafte Müdigkeit, Hautproblemen oder Magenbeschwerden.
Ziel des Basenfastens ist es, die Übersäuerung des Körpers auszugleichen. Um das zu erreichen, werden eine gewisse Zeit lang ausschließlich basische Lebensmittel konsumiert.

Wozu ist Basenfasten gut und für wen eignet es sich?

Beim Basenfasten erhält unser Körper die Möglichkeit, einmal komplett „herunterzufahren“. Stress und dauerhafte Übersäuerung haben nämlich zur Folge, dass Schadstoffe nicht mehr richtig abgebaut werden können. Wozu das führen kann, habe ich oben schon angerissen.

Und genau dagegen kann der Körper während des Basenfastens, als Pause, vorgehen.

Nebenbei hilft die Fastenzeit auch dabei einige Pfunde zu verlieren und steigert das Bewusstsein bezüglich einer gesunde Ernährung.

Die gute Nachricht – Basenfasten kann fast jeder. Lediglich Schwangere und „vorbelastete“ Personen (Mangelerscheinungen,..) sollten vorsichtiger sein. Hier sollte wenn mit kurzen Fastenzeiten gearbeitet werden.

Kurz gesagt: Wir geben uns und unserem Körper die Chance auf einen Frühjahrsputz.

Was darfst du beim Basenfasten essen?

So jetzt aber zu dem wirklich wichtigen Dingen: Was genau darfst du essen und welche Lebensmittel sind Tabu?

Do´s:

  • Obst
  • Gemüse
  • Pilze
  • Nüsse, Samen und Kerne
  • Kräuter
  • gekeimte Varianten (etwa Haferflocken)
  • kaltgepresste Öle
  • viel Trinken und zwar Wasser und Basen-/Kräutertees

Achtung: als Ausnahmen zählen einige Nüsse und Spargel, Artischocken und Knospen (wie Rosenkohl)!!

Don´ts:

  • tierische Produkte, wie Fleisch, Eier oder Milch
  • alle Getreidearten (ja auch Haferflocken)
  • Hülsenfrüchte
  • Zucker
  • Alkohol
  • süße Getränke
  • Kaffe




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Für genauere Informationen kann ich dir diese Seite empfehlen.

Wie lange solltest du fasten?

Gerade als Anfänger solltest du Basenfasten nicht unterschätzen. Zwar ist es um einiges leichter als normales Fasten, aber trotzdem eine Umstellung zum ernährungstechnischen Alltag vieler. 

Grundsätzlich wirst du die meisten Benefits nach einer Fastenzeit von 7-10 Tagen wahrnehmen können. Zum Einstieg bieten sich aber auch 3-5 Tage an.

Ich kann dir nur den Tipp geben, auf deinen Körper zuhören. Klar musst du mit einigen Nebenwirkungen rechnen (Stichwort Ernährungsumstellung), jedoch sollten diese keine überdimensionalen Ausmaße annehmen. In diesem Fall solltest du ohne zu zögern die Notbremse ziehen.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Je nach Person und Lebensart kann es zu unterschiedlichen Nebenwirkungen kommen. Trinkst du beispielsweise viel Kaffe, wirst du den Entzug während der ersten Tage stark zu spüren bekommen. Das Gleiche gilt beim Zuckerkonsum. 

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Kopfschmerzen und Stimmungsabfälle am Anfang kein Grund zur Sorge sind. Erst wenn es länger andauert, sollte nachgeforscht werden.

Ansonsten möchte ich allen Sportlern noch eine kleine Warnung mitgeben. Während ihr fastet, solltet ihr versuchen, Sport mit einer leichten Belastung (Yoga, langsames Joggen,..) zu wählen. Oder euch zumindest darauf einstellen, dass ihr weniger Power habt und eure Leistungen schlechter ausfallen können. 

Immerhin konsumiert ihr deutlich weniger Kohlenhydrate als in der „normalen Ernährung“.

Was gilt es vor dem Start zu beachten?

Wenn man das allererste Mal Basenfasten ausprobiert, gibt es einige Tricks. 

So sollten jegliche Lebensmittel „verbannt“ oder zumindest gut weggepackt werden, die nicht konsumiert werden dürfen. Wozu sich mit Versuchungen unter Druck setzen?

Ebenso kann es helfen vorher eine Einkaufsliste zu erstellen und die ersten Tage zu planen. Damit ist der Einstieg schon einmal gesichert.

Zuletzt ist es üblich den Darm am Anfang einmal komplett zu reinigen. Dafür werden beispielsweise Glaubersalz genutzt. Solltest du dies einplanen, dann achte genau auf die Packungsanweisungen.

Das Fazit

Basenfasten bietet sich für alle an, die sich die Vorteile des Fastens zu Nutze machen wollen, ohne zu hungern. Durch die, im Vergleich, große Auswahl an Lebensmitteln lässt es sich sehr gut in den Alltag integrieren und ist super für Anfänger geeignet. 

Lediglich sehr aktive Menschen sollten die geringere Kohlenhydratzunahme einplanen

Bis dahin,

Pauline

Kategorien: BlogFitness und Gesundheit

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